Warum sind Proteine so wichtig?

Proteine – die Quelle und Taktgeber für alles Lebendige

Proteine bzw. ihre kleinsten Bauteile, die Aminosäuren, sind für sehr viele lebensnotwendige Körperprozesse verantwortlich. Sie bilden die Bausteine für alle Gewebe wie Muskeln und andere Organe, Blut, Hormone und Enzyme. Beim Aufbau neuer Zellen sind sie beteiligt, an starken Knochen, gesunden Haaren, Zähnen oder Nägeln. Zwölf der zwanzig produziert der Körper selbst, acht muss er durch die Nahrung in Form von Protein zuführen. Diese acht werden auch als die lebenswichtigen oder essenziellen Aminosäuren bezeichnet.

Essen wir zu wenig Proteine oder schlechte Qualität, dann können sich zahlreiche Proteinmangelsymptome zeigen wie Ödeme, Gelenkschwellungen, Neigung zu Blutergüssen, Müdigkeit, spröde Nägel, schlechte Wundheilung uvm.

Ist Protein gleich Protein?

Proteine werden zunächst in tierische und pflanzliche Eiweiße unterschieden.

Tierische Eiweißquellen:

  • Fisch
  • Fleisch und Geflügel
  • Hühnerei
  • Milch und Milchprodukte (Käse, Joghurt, Kefir etc.)

Pflanzliche Eiweißquellen:

  • Algen wie Chlorella oder Spirulina
  • Soja
  • Hülsenfrüchte oder Leguminosen
  • Weizen
  • Kartoffeln
  • manche Gemüse

Vom Nährwert unterscheiden sich die beiden Gruppen allerdings sehr stark. Pflanzliche sind gegenüber den tierischen Proteinen vom Proteinnährwert und für die menschliche Eiweißversorgung geringwertiger einzustufen. Ausnahme bilden hier Milch, Käse und Molke – diese haben ebenfalls einen geringeren Proteinwert als Fisch, Fleisch und Hühnereier.

Bei den pflanzlichen Proteinen beträgt der Eiweißnährwert in etwa die Hälfte dessen, was Fleisch, Fisch und Geflügel pro Gramm liefern. Zudem ist der Anteil der Proteinmenge in Pflanzen geringer.

Auf die Proteinverwertbarkeit kommt es an

Geringer Nährwert und Verdauung sind aber nicht alles. Bei der Spaltung von Proteinen werden die einzelnen Bausteine, die Aminosäuren, freigesetzt. Ein großer Teil von ihnen muss abgebaut und verbrannt werden.

Werden diese Aminosäuren aufgespalten, dann entstehen

  • ein für unsere Zellen giftiger Stoffwechselabfall (Ammoniak) und
  • Zucker

Dieser Stickstoffabfall, wie ihn Fachleute bezeichnen, muss aufwendig über die Leber in den wasserlöslichen Harnstoff umgewandelt und über die Nieren entsorgt werden.

Das Gegenstück zum Stickstoffabfall ist der Proteinnährwert, auch unter dem Fachbegriff Netto-Aminosäuren-Verwertbarkeit (NAV) bekannt. Ist dieser hoch, ist der Stickstoffabfall niedrig und umgekehrt. Energie und Abfall zusammen sind somit immer gleich groß, d.h. 100 %.

Isst du also Eiweiß aus Fleisch/Geflügel, Fisch oder ganzen Hühnereiern, dann hast du einen höheren Proteinnährwert als aus Milch, Molke, Soja oder anderen pflanzlichen Proteinquellen und entsprechend weniger zellgiftiger Ammoniak fällt an, den Leber und Nieren wieder entsorgen müssen.

Vergleich von Proteinquellen

Die tatsächliche Verwertbarkeit von Proteinen (NAV) ist neben einem niedrigen Stoffwechselabfall (SA) das A und O!
Aus diesem Grund stützt sich MYBODY auf MyAMINO® kombiniert mit einer durchdachten kohlenhydratarmen Ernährung.

 

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