Wissen: Entspannung & Bewegung

Yogaarten

Finde deinen richtigen Yoga-Stil

Du möchtest mit Yoga anfangen? Eine gute Idee, denn Yoga verbessert nicht nur dein Körpergefühl, sondern hilft dir auch deine innere Balance zu finden. Dennoch ist Yoga nicht gleich Yoga. Es gibt verschiedene Stile und Richtungen. So findest du dein Yoga:

Hatha Yoga

In den westlichen Ländern ist Hatha Yoga die bekannteste Yoga-Form und steht für einen körperorientierten Yoga-Stil. Die Übungen (Asanas) sind langsam und entspannt. Hinzu kommen Atemübungen und Meditationen. Hatha Yoga kräftigt und dehnt Muskeln, Sehnen und Bänder. Die Übungen gleichen das vegetative Nervensystem aus, dein Geist wird ruhiger.

Kundalini Yoga

Der Schwerpunkt liegt hier auf geistigen und spirituellen Aspekten. Ziel ist die Anregung der Energie (Kundalini). Diese wird durch intensive Atemübungen und fließende Übungsfolgen in Kombination mit ruhigen Haltungsübungen sowie Meditation erreicht. Der Körper wird kräftiger und flexibler, Ausdauer und Konzentration nehmen zu. Die Nerven werden gestärkt. Kundalini Yoga ist für dich richtig, wenn du vor allem an Atemtechniken interessiert bist.

Vinyasa Yoga

Kennzeichen sind dynamische und eher anstrengende Übungen. Atmung und Bewegung sind aufeinander abgestimmt. Vinyasa-Kurse fangen meist mit dem Sonnengruß an - einer Abfolge von zwölf Haltungen, die fließend ineinander übergehen. Vinyasa Yoga trainiert die Ausdauer und das Herz-Kreislauf-System. Die Konzentration wird gestärkt, die Gedanken beruhigen sich.

Bikram Yoga

Die Kurse finden in einem etwa 38 bis 40 Grad warmen Raum statt. Die Muskeln werden durch die Hitze geschmeidig und besser dehnbar. Bikram Yoga besteht aus einer Abfolge von 26 Übungen, die jeweils zwei Mal wiederholt werden. Bikram Yoga bietet keine spirituelle Erfahrung, eignet sich aber zum Entgiften. Durch die hohe Raumtemperatur kommst du ins Schwitzen und stimulierst den Stoffwechsel.

 

Asthanga Yoga oder Power Yoga

Hier stehen sehr dynamische und fordernde Bewegungsabfolgen im Vordergrund, bei denen Muskulatur und Körperkraft aufgebaut wird. Auf eigenständige Atemübungen und Meditation wird verzichtet. Power Yoga hat seine Ursprünge im Vinyasa Yoga und wurde von dem Amerikaner Brian Kest entwickelt. Wenn du ein anspruchsvolles Workout suchst, bist du hier richtig.