Keine Angst vor Fett

Gesunde Fette:
Dein Freund – kein Feind!

Fett hat leider nach wie vor kein gutes Image und viele Mythen, wie »Fett macht automatisch fett«, halten sich hartnäckig. Umso mehr freuen wir uns, dass langsam aber sicher das Wissen über die ketogene Ernährungsweise und die Wichtigkeit gesunder Nahrungsfette ins allgemeine Bewusstsein gelangt.

Falls du auch noch etwas Berührungsängste oder gar Skepsis hast, dann haben wir für dich einige Fakten, die dir die Umstellung etwas leichter machen. Aus Erfahrung wissen wir, dass es manchmal schwierig ist, gelerntes Wissen und Angewohnheiten abzulegen… :)

Die beiden körpereigenen Energietanks

Unser Körper verfügt über zwei Energietanks:

  • Einen kleinen Tank, der uns einen schnell verfügbaren Energieschub gibt. Übrigens ein Vermächtnis von unseren Vorfahren, wenn sie schnell vom Säbelzahntiger flüchten mussten.
  • Einen großen Tank, der uns langfristig versorgt und unser "Überleben" sichert. Und auch hier grüßen unsere Ahnen: Dank dieser Reserven konnten sie auch in weniger erfolgreichen Jagd- und Sammlerzeiten gut überleben.

Befüllt werden unsere beiden Tanks allerdings auf sehr unterschiedliche Weise:

  • Der kleine Tank bedient sich mit einfachen Kohlenhydraten wie z.B. Nudeln, Reis, Brot usw.. Haben wir diese zu uns genommen wandelt der Körper diese zu Glukose (Zucker) und mit der verbundenen Insulinausschüttung gelangt der Zucker in unser Blut und in unsere Zellen. Nebeneffekt: Der Fettabbau wird gehemmt, unsere Fettdepot bleiben unangetastet und überschüssige "Betankung" mit Zucker wird wiederum zu weiteren Fettpölsterchen.
  • Der große Tank hingegen bezieht seine Reserven aus gesunden Fetten, wie einfach ungesättigte und gesättigte Fettsäuren. Er ist unsere Hauptenergiequelle für den Körper – egal ob in Ruhephasen oder bei körperlicher Betätigung und Sport. Das Tolle, die Aufnahme von Fett sättigt nicht nur, sondern hat auch keine große Auswirkung auf den Insulinspiegel! Der Stoffwechsel kann sich also aus unserem vorhandenen großen Fettspeicher gut bedienen.

 

Prinzip der ketogenen Diät

Wenn man also Gewicht verlieren will, sollte man einfach aufhören permanent seinen kleinen Zuckertank zu befüllen. Man wechselt auf den großen Tank und bedient sich dem dort gespeicherten Körperfett! Durch den Wechsel kommst du langfristig in die sog. Ernährungsketose (Fettstoffwechsel).

 

Gut zu wissen!

  • Nur über Nahrungsfette können die lebenswichtigen und fettlöslichen Vitamine A, D, E und K aufgenommen werden.
  • Körperzellen sind aus Fetten aufgebaut:  Hormone, das Immunsystem und unser Gehirn benötigen dringend Fette um gut zu funktionieren.
  • Gesunde Fette sättigen schneller und nachhaltiger als kohlenhydratbasierte Lebensmittel
  • Der Eigengeschmack von Nahrungsmitteln wird durch den Geschmacksträger Fett besser transportiert
  • Man unterscheidet zwischen ungesättigten und gesättigten Fettsäuren, die wiederum in einfach und mehrfach un-/gesättigt unterteilt werden
  • Gesättigte Fettsäuren sind – mit Ausnahme von Kokosöl – tierischen Ursprungs. Wie Studien zeigen, sind diese deutlich gesünder als mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie aus Pflanzenölen oder Margarine.
  • Omega 3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend (man findet sie vor allem in fetten Fischen, wie Makrele, Lachs, Hering, Sardinen oder auch in Eiern und Fleisch), Omega 6-Fettsäuren beeinflussen auch Entzündungsreaktionen, können diese aber auch verstärken.
  • MCT-Öle sind besonders leicht verdaulich, liefern schnell Energie und werden effizient in Ketone transformiert (MTC-Öle sind Kokos- oder Palmfett)

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