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Wichtige Fachbegriffe

MYBODY Glossar

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A

  • Acetoacetat

    Bei Acetoacetat handelt es sich um einen Ketonkörper.

    Ketonkörper sind kleine Moleküle, die Organe mit Energie versorgen. Als Ketonkörper werden in der Medizin drei Verbindungen bezeichnet: Acetoacetat, β-Hydroxybutyrat und Aceton. Acetoacetat ist eine "Ketocarbonsäure", β-Hydroxybutyrat eine "Carbonsäure" und Aceton das einfachste "Keton".

  • Aceton / Azeton

    Aceton ist ein Stoffwechselprodukt, ein einfacher Ketonkörper. Es ist eine organische Verbindung, die süßlich-faulig riecht. Als einfache farblose chemische Verbindung findet es oft Verwendung als Lösungsmittel. Aceton ist auch ein Abbauprodukt des Fettstoffwechsels im menschlichen und tierischen Körper.

  • Anti-Aging

    ("engl. "gegen das Altern") Der aus dem amerikanischen Sprachgebrauch eingeführte Begriff beschreibt das Ziel, Alterungsprozesse einzuschränken oder umzukehren.

  • Antioxidans

    Ein Antioxidans oder Antioxidationsmittel, ist eine chemische Verbindung, die eine Oxidation anderer Substanzen verlangsamt oder gänzlich verhindert. Antioxidantien haben eine große physiologische Bedeutung durch ihre Wirkung als Radikalfänger.

  • Autoimmunerkrankung

    Autoimmunerkrankungen (altgr. autós = selbst) sind Krankheiten, bei denen das Immunsystem eigenes Körpergewebe als fremdartig erkennt. Die ausgelöste Immunreaktion richtet sich somit gegen den eigenen Körper und schädigt oder zerstört körpereigenes Gewebe.

B

  • Beta-Zellen

    Als Betazellen werden die insulinproduzierenden Zellen in den Langerhans-Inseln der Pankreas (Bauchspeicheldrüse) bezeichnet.

  • Blutzucker

    Als Blutzucker bezeichnet man die Konzentration von Glukose im Blut. Der Blutzuckerwert kann in mg/dl oder mmol/l angegeben werden.

C

  • Carageen

    Carrageen ist die Sammelbezeichnung einer Gruppe langkettiger Kohlenhydrate, die in Rotalgenzellen vorkommen. Carrageen ist ein Lebensmittelzusatzstoff, der von der Lebensmittelindustrie als Geliermittel und Verdickungsmittel eingesetzt wird.

D

E

  • Elektrolyte

    Elektrolyte, Mineralien, Mineralstoffe sind Stoffe, die in wässriger Lösung elektrischen Strom leiten. Diese Stoffe können Basen, Säuren oder Salze sein. Im menschlichen Körper sind Elektrolyte wie etwa Natrium, Chlorid, Magnesium, Kalium und Calcium für die Zellen überlebensnotwendig.

  • EM-Keramik

    EM = Effektive Mikroorganismen sind eine Mischung von Mikroorganismen, die auch traditionell in der Lebensmittelverarbeitung eingesetzt werden und in der Natur überall verbreitet sind. Diese werden in diversen Produkten mitverarbeitet. Im Falle der EM-Keramik werden diese mit in das Material eingearbeitet und dienen zum Beispiel der Reinigung und dem Energetisieren von Wasser.

  • Enzyme

    Enzyme sind Biokatalysatoren, die chemische Reaktionen innerhalb eines Organismus beschleunigen. Die meisten Enzyme sind Proteine. Die Wirkung der Enzyme ist in der Regel sehr spezifisch. Verdauungsenzyme helfen zum Beispiel die Nahrung aufzuspalten und zu verdauen.

  • EZ-Wasser

    Hexagonales Wasser: An der Universität Washington wurde ein vierter Zustand des Wassers entdeckt, der nicht nur chemische Anomalien, sondern auch die Wirkung von energetisiertem Wässer erklären könnte. Ein Forschungsteam an der Universität Washington könnte das Geheimnis des Wassers gelüftet haben. Das Team um Gerald Pollack entdeckte einen vierten Aggregatzustand des Wassers: Neben fest, flüssig und gasförmig konnten die Forscher einen vierten Zustand identifizieren, in dem sich die Moleküle des flüssigen Wassers zu einem hexagonalen "Kristallgitter" anordnen. Die Forscher stellten fest, dass sich Wasser in der Nähe von hydrophilen Flächen – wie überall in unserem Körper – selbstständig zu ordnen beginnt. In der Nähe der Fläche teilt sich das Wasser in zwei Schichten, wobei sich eine Schicht in eine völlig neue Form von Wasser verwandelt. Diese nur etwa einen Viertel Millimeter dicke Zone mit dem mysteriösen Wasser wird "Exclusion Zone" (EZ) genannt, weil sich das Wasser in dieser Zone nicht nur ordnet, sondern auch selbst reinigt: Die EZ enthält eine sehr reine Form von Wasser, die alle gelösten Stoffe aus der EZ-Zone verdrängt.

F

  • Fett

    Nahrungsfette setzen sich aus Glycerin und Fettsäuren zusammen.

     

     

     

    Fett ist einer der drei Grundnährstoffe neben Kohlenhydraten und Eiweißen. Fett ist ein energiereicher Nährstoff; es bindet und transportiert fettlösliche Vitamine. Fett ist ein Nährstoff, der mit der Nahrung aufgenommen wird. Fett bildet die Hauptenergiereserve, sie schützen die Organe und sind Teil der Zellmembran. Unterschieden wird zwischen tierischen und pflanzlichen Fetten sowie zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren.

  • Freie Radikale

    Freie Radikale sind Zwischenprodukte unseres Stoffwechsels, die ständig in jeder Zelle des menschlichen Körpers entstehen. Sie sind hochreaktive, sehr aggressive, chemische Sauerstoffmoleküle Diese Sauerstoffverbindungen mit ungepaarten Elektronen sind bestrebt, einem anderen Atom oder Molekül Elektronen zu entreißen. Sie reagieren mit diesen und bilden dabei neue Radikale, die wiederum anderen Substanzen ebenfalls Elektronen entreißen und es kommt in einer Kettenrektion zur stetigen Vermehrung der Radikale im Körper. Als Folge dieser Kettenreaktion kann oxidativer Stress entstehen. Freie Radikale sind nicht nur schädliche Stoffwechselprodukte. Sie dienen beispielsweise der Immunabwehr, denn Leukozyten – weiße Blutkörperchen - und Makrophagen - Fresszellen - machen sich die Wirkung der Freien Radikale zunutze, indem sie mit deren Hilfe Bakterien zerstören.

G

  • Gluconeogenese

    Die Gluconeogenese ist ein Stoffwechselweg zur Neusynthese/ Neuherstellung von Glukose/ Zucker. Sie findet vorwiegend in der Leber und in den Nieren statt.

  • Glucagon

    Glucagon ist ein Peptidhormon, das in den A-Zellen der Langerhans'schen Inselzellen in der Bauchspeicheldrüse, sowie in kleineren Mengen im ZNS gebildet wird. Es wirkt als Gegenspieler des Hormons Insulin und erhöht den Blutzucker.

  • Glykämische Last

    Dieser Wert beschreibt die glykämische Gesamtbelastung einer tatsächlich verzehrten Portion.

  • Glykämischer Index

    Der glykämische Index misst das Glykämie Potenzial eines Kohlenhydrats das heißt, seine Fähigkeit, nach der Verdauung eine bestimmte Glukosemenge freizusetzen und dadurch den Blutzuckerspiegel zu erhöhen.

  • Glykierung / Glykation

    Als Glykierung/ Glykation wird die Reaktion von Proteinen, Lipiden oder Nukleinsäuren mit Kohlenhydraten/ Zucker ohne Beteiligung von Enzymen bezeichnet. Die enzymatische Reaktion dagegen wird Glykosylierung genannt. Eine Glykation kann außerhalb oder innerhalb des Körpers erfolgen. Es kann zu strukturellen Veränderungen und Schädigungen des Gewebes und Zellen führen.

H

  • Hydroxytyrosol

    Hydroxytyrosol ist ein Antioxidants . In der Natur findet sich Hydroxytyrosol in Olivenblättern und Olivenöl.

I

  • Infrarotlicht

    Als Infrarotstrahlung (kurz IR-Strahlung, auch Ultrarotstrahlung) bezeichnet man in der Physik elektromagnetische Wellen im Spektralbereich zwischen sichtbarem Licht und der länger welligen Terahertzstrahlung*. Infrarotstrahlung können wir nicht sehen, wohl aber als Wärme spüren. Infrarote (IR) und ultraviolette (UV) Strahlung sind für das Leben auf der Erde ebenso wie das sichtbare Licht unentbehrlich.

     

    *Terahertz-Strahlung ist eine kurzwellige, nicht-ionisierende Strahlung, die im Frequenzspektrum zwischen dem Bereich der Mikrowellen und dem infraroten Licht liegt. Für das menschliche Auge ist sie nicht wahrnehmbar. Terahertz-Strahlen durchdringen Kleidung, Papier, Karton, Holz, Keramik ...

  • Insulin

    Das Peptidhormon Insulin reguliert die Aufnahme von Glucose/ Blutzucker in Körperzellen. Es wirkt blutzuckersenkend

J

K

  • Ketoadaption

    Ist der Prozess und die Dauer die der Körper benötigt, um vom Glukose-Stoffwechsel auf ketogenen Stoffwechsel umzuschalten. Es handelt sich um eine Art Muskelkater des Gehirns.

  • Ketogene Ernährung

    Die ketogene Diät ist eine kohlenhydratlimitierte, protein- und vor allem fettreiche Form der diätetischen Ernährung.

  • Ketonkörper

    Ketokörper oder auch Ketonkörper ist die Bezeichnung für drei Verbindungen: Acetoacetat, Aceton und β-Hydroxybutyrat. Zur Verwertung der Ketokörper müssen sich Gehirn und Muskeln aber zunächst umstellen, indem sie Enzyme exprimieren. In Hungerzeiten tragen die Ketokörper einen beträchtlichen Anteil zur Energiegewinnung bei. So ist es dem Gehirn nach einiger Zeit möglich, mit 40 Gramm anstatt mit 120 Gramm Glucose pro Tag auszukommen.

  • Kohlenhydrate

    Sie gehören zu den Nährstoffen, die in der Regel schnelle Energie liefern. Man teilt Kohlenhydrate nach ihrem Molekülaufbau ein. Kohlenhydrate ist der Oberbegriff für eine Vielzahl von Verbindungen, die sich primär aus den folgenden drei Grundbausteinen zusammensetzen: Glucose, Fructose und Galactose.

  • Ketose

    Die offizielle Definition der Ketose lautet: "Ein Stoffwechselzustand, bei dem die Konzentration der Ketönkorper im Blut über den Normalwert erhöht ist."
     

    Hinweis:  Der Normalwert ist der Wert, den ein Durchschnitts-Esser hat, wenn er nicht gerade für längere Zeit fastet oder auf Kohlenhydrate verzichtet.

  • Kolostrum

    Das Kolostrum, die Erstmilch oder Kolostralmilch, ist bei Säugetieren die erste Milch die von der weiblichen Milchdrüse produziert wird. Sie ist reich an Antikörpern und Mineralstoffen.

L

  • L-Glutamin

    L-Glutamin ist eine proteinogene, für den Menschen nicht essentielle Aminosäure. Nicht essentiell bedeutet, sie kann vom Körper selbst hergestellt werden. L-Glutamin ist vor allem im Muskelgewebe zu finden.

  • LeakyGut

    Das Leaky Gut Syndrom beschreibt eine geschädigte (undichte) Darmschleimhaut und gilt als gravierende Mitursache für zahlreiche chronische Krankheiten. Bei der Erkrankung ist die Schutzfunktion der Darmschleimhaut gegen Krankheitserreger und Toxine empfindlich gestört. Die Darmmembran wird durchlässig – schädliche Stoffe gelangen ungehindert in den Blutkreislauf.

  • Lymphe

    Die Lymphe (lat. lympha= klares Wasser) ist eine wässrige hellgelbe Flüssigkeit, die sich in den Lymphgefäßen befindet. Es handelt sich bei der Lymphe um aus den Blutgefäßen abgepresste Gewebsflüssigkeit. Das Lymphsystem ist neben dem Blutkreislauf das wichtigste Transportsystem des menschlichen Körpers. Es dient vor allem dem Transport von Nähr- und Abfallstoffen.

M

  • Mikronährstoffe

    Mikronährstoffe sind im Gegensatz zu den Makronährstoffen wie Fett, Kohlenhydrate und Eiweiß Stoffe, die der pflanzliche, tierische und menschliche Organismus aufnehmen muss. Sie liefern keine Energie, sind aber wichtig für zahlreiche Stoffwechselprozesse. Zu den Mikronährstoffen zählen in erster Linie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

  • Makronährstoffe

    Nahrungsbestandteile, die Energie liefern oder liefern können, werden als Makronährstoffe bezeichnet. Dazu zählen Fett, Proteine und Kohlenhydrate.

  • MCT-Fette

    MCT-Fette sind mittelkettigen Fettsäuren die besonders bei Krankheiten der Bauchspeicheldrüse und des Darmes eingesetzt werden. Sie haben gegenüber den natürlich vorkommenden Fetten mit langkettigen Fettsäuren einige Vorteile. Ihre Verdauung und Resorption erfolgt rascher und ist unabhängig von Gallensäuren. Sie werden überwiegend oder vollständig über dem Blut Weg abtransportiert.

  • Mikrobiom:

    Der Begriff "Mikrobiom" wurde von dem 2008 verstorbenen US-Molekularbiologen Joshua Lederberg in Anlehnung an das Humangenomprojekt geprägt. Primär gehören dazu die Bakterien des Darms, aber auch von Haut, Urogenitaltrakt, Mund, Rachen und Nase. Lederberg erkannte, dass die Mikroflora ein Teil des menschlichen Stoffwechselsystems ist. Das Mikrobiom bezeichnet im weiteren Sinne die Gesamtheit (Biom) aller den Menschen oder andere Lebewesen (z. B. Regenwürmer, Reptilien, Ringelblumen) besiedelnden Mikroorganismen. Im engeren Sinn wird hierdurch die Gesamtheit aller mikrobiellen Gene bzw. Genome (DNA) im menschlichen Organismus bezeichnet und vom Begriff der Mikrobiota unterschieden, die die Gesamtheit aller Mikroorganismen bezeichnen.

  • Mikroflora

    Bakterienflora im Darm

N

O

P

  • Peristaltik

    Wellenförmiges "Sich-Zusammenziehen" der glatten Muskulatur von Hohlorganen, wodurch deren Inhalt transportiert wird.

  • Phospholipide

    Phospholipide, auch Phosphatide genannt, sind in jeder Zelle des menschlichen Körpers enthalten und gehören zur Familie der Membranlipide. Sie bilden den Hauptbestandteil der Lipiddoppelschicht einer Biomembran, zum Beispiel der Zellmembran.

  • Polyphenol

    Der Begriff Polyphenol ist der Chemie zuzuordnen, wobei Polyphenole aromatische Verbindungen sind und von den sekundären Pflanzenstoffen stammen. Die Aufgabe von Polyphenolen in der Pflanzenwelt bestehen sowohl im Schutz vor "Fraßfeinden" sowie in der Anlockung von Insekten, welche zur Bestäubung dienen sollen. Polyphenole liegen in Pflanzen als Farbstoffe, Geschmacksstoffe und Gerbsäuren vor. Die Medizin belegt durch verschiedene Studien, dass Polyphenole teilweise eine gesundheitsfördernde Wirkung besitzen, so wie sie in Rotwein, Tee, Schwarznessel, Sherry, roten Weinreben und der Aroniabeere vorliegt. Die medizinisch erforschte Wirkung liegt in der Eigenschaft, dass Polyphenole dem Ausbruch sowie der Ausbreitung von Krebs vorbeugen und Entzündungen hemmen.

  • Proteine

    Proteine (Synonym: Eiweiß) sind Molekülketten aus Aminosäuren.Proteine sind sehr wichtig sind, weil alle biologischen Funktionen in einem lebenden Organismus fast gänzlich von den Proteinen übernommen werden. Proteine sind überlebensnotwendig.

R

  • Resveratrol

    Resveratrol ist ein Antioxidans in vielen Pflanzen. Resveratrol ist ein Polyphenol, genannt Phytoalexin, eine Klasse von Verbindungen, die als Teil des Abwehrsystems einer Pflanze gegen Krankheiten produziert werden. Es wird in der Pflanze in Reaktion auf einen eindringenden Pilz, Stress, Verletzung, Infektion oder UV-Bestrahlung produziert.

S

  • Stickstoff

    Stickstoff ist Bestandteil vieler organischer Verbindungen - zum Beispiel Aminosäuren und Proteine.Stickstoff ist auch Baustein von Enzymen die den pflanzlichen, tierischen und menschlichen Stoffwechsel steuern. Stickstoff wird in die Photosyntheseprodukte eingebaut, um unter anderem Eiweiße herzustellen, und fördert so das Wachstum von Pflanzen.

V

  • Vitalstoffe

    Vitalstoffe werden für eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen und Körperfunktionen benötigt, liefern keine Energie, sind aber essentiell, und müssen dem Körper regelmäßig über die Nahrung zugeführt werden. Proteine, Kohlenhydrate und Fett zählen nicht dazu, da sie der direkten Energiezufuhr dienen. Die Vitalstoffe tragen dazu bei, dass der Körper in der Lage ist, lebenswichtige Funktionen auszuführen.

     

    Der Begriff fasst eine große Anzahl sehr verschiedener Substanzen mit den unterschiedlichsten Wirkungen zusammen, zum Beispiel von Mineralstoffen und Vitaminen. Weitere Arten von Vitalstoffen sind sekundäre Pflanzenstoffe, einige Fettsäuren und die essentiellen Aminosäuren.

Z

  • Zöliakie

    Zöliakie zählt zu den Autoimmunerkrankungen und wird durch Gluten, einem Klebereiweiß, das in vielen Getreidesorten wie beispielsweise Weizen, Gerste, Dinkel, Roggen, Kamut und Triticale vorkommt, ausgelöst. Es entsteht eine Immunreaktion des Darms mit chronischer Entzündung und Rückbildung der Darmzotten (Atrophie).