Glykämische Last und Glykämischer Index

Was ist überhaupt der Glyx?

Der Glykämische Index, auch Glyx oder GI genannt, ist eine Maßeinheit die in den 1980er Jahren von Wissenschaftlern der Harvard Universität entwickelt wurde.

Auf Grundlage von Traubenzucker misst der Glyx die Auswirkung von Kohlenhydraten auf den Blutzuckerspiegel und wird von Null bis Hundert angegeben.
Ein Nahrungsmittel mit einem glykämischen Index von 50 führt dem Index zufolge zu einem halb so hohen Anstieg des Blutzuckerspiegels wie bei der Bezugsgröße Traubenzucker, dessen Glyx bei 100 liegt. Indirekt ist der glykämischen Index somit auch ein Maß für die Insulinreaktion, die bei Nichtdiabetikern sich auf den Blutzuckerspiegel bezieht.

Bei der ursprünglichen Maßeinheit des glykämischen Index gibt es allerdings ein Problem: Er beschreibt die Blutzuckerreaktion auf die Zufuhr von 100 g Kohlenhydrate und nicht die Reaktion auf 100 g Lebensmittel! Durch diesen Ansatz sind Lebensmittel schlecht vergleichbar.

Warum ist der Glyx realilitätsfremd?

Wenn man sich z.B. den Wert von Karotten anschaut, so haben diese z.B. einen sehr hohen Glyx. Laut Index sind Mohrrübe somit negativ für gewichtsreduzierende Diäten. Ignoriert wird bei dieser Bewertung jedoch, dass Karotten äußerst wenige Kohlenhydrate haben – es sind so wenige, dass man schon 1 Kilo essen müsste, um den Glyx von 90 g Weißbrot zu erreichen. Und mal ehrlich – wer isst schon 1 Kilo Karotten auf einen Schlag? :)
 

Die Lösung: die Glykämische Last

  • Um die Unzulänglichkeiten des Glyx zu vermeiden, wurde dieser um die sog. Gykämische Last (GL) erweitert.
  • Im Gegensatz zum Glyx beinhaltet der GL nun auch den Kohlenhydratgehalt eines einzelnen Lebensmittel pro 100 g.
  • So sind Nahrungsmittel tatsächlich vergleichbar und eine perfekte Orientierungshilfe für MYBODY-Genuss.

 

Noch kein MYBODY Teilnehmer/in?

BEGINNE JETZT MIT DEINEM FEEL BETTER-PROGRAMM!